Lounge 15:12 – die Erlebniskirche auch in 2026
Vom 18. bis 24. Oktober 2026 wird die St.-Pankratius-Kirche in Burgdorf erneut zur Lounge 15:12.
Sieben Tage lang entsteht dort ein offener Begegnungsort für Menschen aller Generationen und Hintergründe – kostenfrei, unkompliziert und herzlich.
Der Name ist Programm: Die Lounge 15:12 öffnet täglich von 15 bis 20.45 Uhr und lädt dazu ein, einfach vorbeizukommen, eine Weile zu bleiben und Gemeinschaft zu erleben. Dabei spielt es keine Rolle, ob man schon viele Menschen kennt oder zum ersten Mal vorbeischaut.
Am 18. Oktober wird die Lounge 15:12 mit einem Gottesdienst um 15 Uhr eröffnet. Von Sonntag bis Freitag gibt es als Abschluss um 20.45 Uhr einen spirituellen Impuls. Am Samstag öffnet die Lounge bereits um 10 Uhr und endet mit einer Andacht um 16.15 Uhr.
Gemeinsam essen und genießen
Ein zentraler Treffpunkt ist das „Miteinander-Café“, täglich um 15 Uhr. In gemütlicher Atmosphäre gibt es Kaffee, Tee und Kekse. Am Abend ein frisch gekochtes, vegetarisches Abendessen. Essen wird dabei mehr als nur eine Mahlzeit: Es bringt Menschen an einen Tisch, schafft Begegnungen und lädt zum Gespräch ein.
Für alle ist etwas dabei
In der Lounge 15:12 gibt es viel zu entdecken. Wer Lust auf Spiel und Wettbewerb hat, kann beim Kicker- oder Mario-Kart-Turnier mitmachen. Kreative Köpfe finden in der Kreativ-Ecke Raum zum Gestalten, während die Chill-Lounge zum Entspannen und Verweilen einlädt.
Auch Kinder kommen auf ihre Kosten: Ein eigenes Kinderprogramm sorgt dafür, dass die jüngsten Besucherinnen und Besucher die Lounge auf ihre Weise entdecken können. Wer sich für Vielfalt und unterschiedliche Lebenswelten interessiert, findet in der Sammlung von Diversity-Büchern spannende Impulse.
Und manchmal braucht es einfach Ruhe. Deshalb gibt es auch einen stillen Raum, in den man sich zurückziehen, durchatmen oder ganz für sich sein kann.
Mitdenken, mitmachen, miteinander ins Gespräch kommen
Neben Spiel, Kreativität und gemütlichem Beisammensein bieten verschiedene Workshops die Möglichkeit, sich intensiver mit spannenden Themen auseinanderzusetzen. Musik, Politik und Spiritualität laden dazu ein, neue Perspektiven kennenzulernen, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Offen für alle
Die Lounge 15:12 möchte zeigen, wie vielfältig Gemeinschaft sein kann: Menschen unterschiedlichen Alters, verschiedener Hintergründe und mit ganz unterschiedlichen Interessen kommen zusammen, begegnen sich und verbringen Zeit miteinander.
Die St.-Pankratius-Kirche wird so für eine Woche zu einem Ort, an dem Gemeinschaft ganz praktisch erlebt werden kann: beim gemeinsamen Essen, beim Spielen, in Gesprächen, bei kreativen Aktionen, Workshops oder einfach bei einer Tasse Kaffee/Tee.
Die Lounge 15:12 ist offen, kostenfrei und herzlich – komm vorbei, mach mit oder nimm dir einfach Zeit zum Ankommen.
Weitere Infos: https://www.pankratius.de/angebote/jugendliche/lounge
Ein Jahr FAIRteiler am Spittaplatz – Teilen statt Wegwerfen
Seit einem Jahr steht am Spittaplatz der Fairteiler und setzt damit ein sichtbares Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung. Was mit einer einfachen Idee begann, ist inzwischen zu einem festen Bestandteil des Burgdorfer Stadtlebens geworden.
Das Prinzip ist schnell erklärt: Lebensmittel, die noch genießbar sind, aber nicht mehr gebraucht werden, können dort abgegeben und von anderen Menschen kostenlos mitgenommen werden. So bekommen übrig gebliebene Lebensmittel eine zweite Chance, anstatt im Müll zu landen.
Seit seiner Eröffnung wird der Fairteiler regelmäßig genutzt. Menschen bringen Lebensmittel vorbei, die sie selbst nicht mehr benötigen, und andere freuen sich über die Möglichkeit, diese kostenlos mitzunehmen. Damit leistet der Fairteiler einen kleinen, aber wichtigen Beitrag zu einem bewussteren Umgang mit Lebensmitteln und unseren Ressourcen.
Ein Jahr voller Teilen und Begegnungen
Der Fairteiler ist inzwischen mehr als nur ein Ort zum Abgeben und Mitnehmen von Lebensmitteln. Er bringt Menschen zusammen und macht Nachhaltigkeit im Alltag ganz konkret erlebbar. Wer etwas hineinstellt, weiß nicht, wer es später mitnimmt. Wer etwas findet, weiß nicht, von wem es ursprünglich stammt. Genau darin liegt ein besonderer Gedanke des Projekts: Teilen funktioniert auch ohne Gegenleistung.
Dass der Fairteiler nach einem Jahr noch immer so gut angenommen wird, ist vor allem den Menschen zu verdanken, die ihn nutzen und unterstützen.
Deshalb möchten wir an dieser Stelle ganz herzlich Danke sagen.
Danke an alle, die Lebensmittel zum Fairteiler bringen und damit dafür sorgen, dass weniger Essen verschwendet wird.
Danke an alle, die Lebensmittel mitnehmen und ihnen so eine sinnvolle Verwendung geben.
Danke an alle, die auf den Fairteiler aufmerksam machen, andere darauf hinweisen und die Idee weitertragen
Ein ganz besonderer Dank gilt aber auch den Menschen, die im Hintergrund dafür sorgen, dass der Fairteiler überhaupt funktioniert. Sie schauen regelmäßig nach dem Rechten, kontrollieren die Lebensmittel, halten Ordnung und reinigen den Fairteiler. Diese Arbeit ist nicht immer sichtbar und selbstverständlich, aber sie ist unverzichtbar. Ohne dieses Engagement könnte der Fairteiler nicht in dieser Form bestehen.
Gemeinsam dafür sorgen, dass es weitergeht
Damit der Fairteiler auch weiterhin gut funktioniert, sind alle Nutzer:innen gefragt:
Lebensmittel sollten in einem einwandfreien und für andere Menschen geeigneten Zustand sein.
Ebenso wichtig ist ein sorgsamer Umgang mit dem Fairteiler und seiner Umgebung.
Das erste Jahr hat gezeigt: Viele kleine Beiträge können eine große Wirkung entfalten. Jedes Lebensmittel, das nicht unnötig weggeworfen wird, schont wertvolle Ressourcen. Und jeder Mensch, der sich beteiligt – ganz gleich, ob durch das Bringen oder Mitnehmen von Lebensmitteln, durch Unterstützung oder durch die regelmäßige Pflege – trägt seinen/ihren Teil dazu bei.